Cyber-security


Die aktuellen Trends in der Cybersecurity spiegeln die Notwendigkeit wieder, agilere und reaktionsschnellere Sicherheitsprogramme zu entwickeln.
Hier sind einige wichtige Trends:

  1. Generative KI (GenAI): Künstliche Intelligenz, die sich selbst weiterentwickelt, wird zur Hauptkomponente in der Cybersecurity.

  2. Outcome-Driven Metrics (ODMs): Sicherheitsmetriken, die auf Ergebnissen basieren, helfen bei der Entscheidungsfindung und Leistungsoptimierung.

  3. Sicherheitsverhalten und -Kultur: Organisationen legen mehr Wert auf Sicherheitsbewusstsein und -Training.

  4. Drittanbieter-Risikomanagement: Angesichts der zunehmenden Abhängigkeit von externen Dienstleistern ist ein effektives Risikomanagement unerlässlich.

  5. Kontinuierliche Bedrohungsexposition: Die ständig wachsende Bedrohungslandschaft erfordert eine proaktive Herangehensweise.

  6. Identitätsbasierte Ansätze: Identitätsmanagement und -Sicherheit werden immer wichtiger.

  7. Cloud-Sicherheit: Da Cloud-Technologien weiterhin wachsen, müssen Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien anpassen.

  8. Regulatorische Anforderungen: Unternehmen müssen sich an Datenschutz- und Sicherheitsvorschriften halten.

  9. Fachkräftemangel: Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage nach Sicherheitsexperten bleibt bestehen

Zero Trust ist ein Sicherheitskonzept, das darauf abzielt, die traditionelle Netzwerkperimeter-Sicherheit zu überwinden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen, bei denen internes Netzwerkverkehr als vertrauenswürdig angesehen wird, geht Zero Trust davon aus, dass kein Verkehr automatisch vertrauenswürdig ist. Hier sind einige Schlüsselaspekte:

  1. Kein implizites Vertrauen: Zero Trust basiert auf dem Prinzip “Vertraue niemals, immer überprüfen”. Jeder Benutzer, jedes Gerät und jede Anwendung muss sich authentifizieren und autorisieren, bevor Zugriff gewährt wird.

  2. Mikrosegmentierung: Netzwerke werden in kleinere Segmente unterteilt, um den Datenverkehr zu isolieren. Dadurch wird die Ausbreitung von Angriffen begrenzt.

  3. Identitätsbasierte Sicherheit: Zero Trust fokussiert auf Benutzeridentitäten und deren Berechtigungen. Es berücksichtigt Kontextinformationen wie Gerätetyp, Standort und Zeitpunkt des Zugriffs.

  4. Durchgängige Verschlüsselung: Zero Trust empfiehlt die Verschlüsselung des gesamten Datenverkehrs, um Abhörangriffe zu verhindern.

  5. Verhaltensanalyse: Durch Überwachung und Analyse des Benutzerverhaltens können verdächtige Aktivitäten erkannt werden.

  6. Adaptive Authentifizierung: Je nach Risikoprofil und Kontext kann die Authentifizierung angepasst werden.

  7. Cloud-freundlich: Zero Trust ist für Cloud- und hybride Umgebungen geeignet, da es nicht auf physische Netzwerkgrenzen angewiesen ist.

Insgesamt zielt Zero Trust darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen, indem es die Annahme vermeidet, dass interner Netzwerkverkehr automatisch sicher ist. Es ist ein wichtiger Trend in der modernen Cybersecurity, um sich gegen komplexe Bedrohungen zu schützen